Im Castle geht es im Herbst immer Wild zu

Im Castle geht es im Herbst immer Wild zu

30. September 2018 0 Kommentare Gourmet-Erlebnisse, News

Wildgerichte sind im Herbst die absolute Castle-Spezialität

Wenn der Küchenchef des Castle in Blitzingen im September für eine Woche nicht in seiner Küche steht, dann ist Jagdzeit im Wallis. Im Ergebnis einer aufregenden Woche bringt Peter Gschwendtner nicht nur das selbst erlegte Wild mit in seine Küche, sondern auch beste Beziehungen zu Jägern aus der Region, mit denen die Wildsaison im Hotel Castle immer auch etwas länger dauert.

Im Herbst wird es Wild im Castle

Traditionell beginnt Ende September/Anfang Oktober im Restaurant des Hotel Castle in Blitzingen die Wildsaison. Dann nämlich bringen die Jäger der Region das Wildbret wie Hirsch, Reh oder Wildschwein in die Restaurants und eben auch ins Castle. Der Chef de Cuisine Peter Gschwendtner geht dann schon einmal gern selbst auf die Pirsch und bringt stolz die Beute nach Hause.

Dann beginnt auch im Castle die beste Zeit für Wildliebhaber und alle, die schon immer einmal das Besondere aus der Walliser Küche probieren wollten, Hirschragout mit Pilzen und Spätzle gehört dann genauso auf die tagesaktuelle Speisekarte wie Wildschweingulasch oder feiner Braten vom Rehrücken.

Es wird also wild im Castle, nicht weil jetzt hier die Lautstärke steigt oder die Ordnung eine andere ist, sondern weil es die besten Speisen aus dem Fleischregal der Natur gibt. Und davon hat das Wallis bekanntermassen eine ganze Menge.

Tradition mit moderner Note

Die Wildzeit ist im Wallis eine Zeit, in der es besonders traditionell zugeht. Das Jagen, Zerlegen und das Zubereiten des Wildes orientieren sich stark an altübermittelten Traditionen und Gebräuchen. Und wer liebt es nicht, wenn aus dem Ofen genauso leckere Wildspeisen kommen, wie sie schon von den Grosseltern zubereitet wurden?

Peter Gschwendtner aus dem Castle in Blitzingen hat die Wildküche mit Sicherheit nicht erfunden, aber garantiert ein wenig revolutioniert. In der Verbindung von überlieferten Wild-Rezepten mit einer modernen Art zu Kochen liegt das Geheimnis des besonderen Geschmacks. Und davon gibt es im Herbst im Castle in Blitzingen jede Menge.

Während der bekannt kräftige Geschmack von Wild die Speisen einen Hauch dominiert, sind es die feinen Raffinessen der Küche des Castle, die den Wildgerichten auch eine moderne Note verleihen. Das kommt jedem Gast entgegen, der gespannt auf den dezent herben Geschmack von Wild ist, dennoch aber auch ein Stück Moderne in traditionellen Gerichten finden will.

Spannendes aus dem Wald

Dabei ist das Wildbret auf dem Teller sicherlich nicht das Spannendste, was aus den Walliser Wäldern kommt. Neben dem exzellenten Geschmack und der feinen Art des Anrichtens verbergen sich in den Wildgerichten im Castle immer auch die grossen und kleinen Waldgeschichten. Und davon könnte Peter Gschwendtner eine ganze Menge erzählen.

Weil er sich aber viel lieber auf seine Gourmet-Arbeit in der Küche konzentriert, bringt Peter Gschwendtner diese kleinen und grossen Geschichten einfach mit in seine Wild-Rezepte ein. Gezielt ausgesuchte Nuancen lassen den Gast den Wald wahrlich geschmacklich begreifen und der Geruch von Tannengrün spielt mit dem feinen Geschmack von Waldbeeren und Pilzen.

Am Ende steht immer eine Komposition, die Wild aus dem Wallis mit einem Geschmackserlebnis verbindet, das oftmals bis in den nächsten Herbst in Erinnerung bleibt. Und auch dann heisst es wieder: Es gibt Wild im Castle!

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